26.10.2017: VC Essen-Borbeck Spieltag für die Frauenteams

Am vergangenen Wochenende musste das Landesliga-Team und auch die Bezirksligamannschaft eine Niederlage einstecken. Die Spielgemeinschaft gewinnt erneut im Tie-Break. 


Foto: Tom Schulte
Foto: Tom Schulte

Verbandsliga, Spielgemeinschaft Borbeck/Bottrop 

 

 

 

Spielbericht SG Bottrop/Borbeck – EVC Massen

3 - 2 (22:25 25:27 25:16 25:19 16:14)

 

Am vergangenen Samstag empfing die Spielgemeinschaft Bottrop/Borbeck in der heimischen Dieter-Renz Halle den derzeitigen Tabellenneunten EVC Massen und konnte nach einem aufreibenden Spiel einen knappen Sieg im Tie-Break einfahren. Das Team rund um Trainer Ulrich Walkenhorst startete verhalten in den ersten Satz der Partie und fand trotz eines konstanten Spielaufbaus keinen Weg um sich vom Gegner erfolgreich abzusetzen. Einige kleine Eigenfehler auf Seite der Spielgemeinschaft brachten dem EVC Massen auf der gegnerischen Seite so den ersten Satz ein. Der zweite Durchgang startete mit einigen Umstellungen nun druckvoller und so konnten sich die Gastgeber auch zunächst vom Gegner absetzen. Leider ließ die Konzentration am Ende des Satzes nach und so verpassten die Spielerinnen der Bottrop/Borbeck Spielgemeinschaft auch hier knapp den Satzgewinn. Nach dem knappen Satzverlust war das Team endgültig wach und der Ehrgeiz das Ergebnis noch umzudrehen geweckt. Man ging nun noch mehr Risiko auf der heimischen Seite ein und konnte nun endlich viele direkte Block- und Angriffspunkte verzeichnen. Zusätzlich leistete Libera Sophie Abramowski konstant eine hervorragende Abwehrarbeit und rettet so ihrem Team einige Punkte. So gingen die Sätze 3 und 4 deutlich und verdient an die SG. Doch auch der EVC Massen wollte sich den Sieg nicht so einfach nehmen lassen und so wurde der Tie-Break doch noch für beide Seiten nervenaufreibend. Konzentriert und wach konnte die Spielgemeinschaft mit gezielten Aufschlägen und einem starken Block punkten, doch auch der EVC Massen wusste sich immer wieder durchzusetzen. Anders als gegen Sorpesee behielt am Ende das Team von Uli Walkenhorst die besseren Nerven und konnte mit einem 16:14 den Satz und somit die Partie für sich entscheiden. „Es gibt sicher einiges an dem wir noch arbeiten müssen aber immerhin konnten wir heute zeigen, dass wir auch unter Druck in der Lage sind ein Spiel noch zu drehen“ so das Resümee von Walkenhorst. Da das nächste Wochenende spielfrei ist bleiben zwei weitere Trainingswochen um sich auf das nächste Spiel am 4.11. gegen den SSV Meschede vorzubereiten.


Foto: Tom Schulte
Foto: Tom Schulte

Landesliga, 3. Mannschaft: 

 

 

VC Eintracht Geldern 2 - VC Essen-Borbeck 3

3:1 (25:23, 25:16, 24:26, 25:20)

 

Mit nur neun Spielerinnen reisten die Damen 3 nach Duisburg zum Auswärtsspiel gegen das bislang sieglose Team von VC Eintracht Geldern. #Team3 begang  konzentriert und ging schnell mit 6:1 in Führung. Nachlässigkeiten in der Annahme ermöglichten einen gut aufspielenden Gegner bei 14:14 den Satzausgleich und dieser zog auf 19:16 davon. Hoffnung kam auf, als das VBCB-Team auf 21:21 ausglich, letztlich aber durch eine zu hohe Eigenfehlerquote mit 23:25 den ersten Satz abgab. Auch im zweiten Satz ging man wieder mit 5:1 über 10:5 und 21:13 in Führung und kam zum sicheren 1:1 Satzausgleich (25:16). Im dritten Satz  entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis hin zum 24:24. Dann hatte Geldenr das glücklichere Ende für sich. Satz vier war dann leider nur noch Formsache und das VCB-team verlor mit 17:25 und bescherte so Geldern verdientermaßen die ersten drei Punkte dieser Saison.

 

Trainer Werzinger war nach dem Spiel nicht unzufrieden mit der Leistung seines verbliebenen Teams. "Uns fehlen derzeit 7! Spielerinnen aus dem gemeldeten Kader, die Trainingsbeteiligung ist durch Prüfungen und vor allem Krankheitsbedingt nicht gerade so, dass wir Absprachen treffenund uns einspielen  können. Wir spielen kaum Kombinationen, alles ist zu durchsichtig. Wir sollten nunmehr unseren Blick nach unten richten und den Abstiegskampf annehmen! Schade, dass die Mädels immer wieder die taktsiche Marschroute im Aufschlag verlassen haben, damit haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht!"